Sushi, Póke, Ceviche – in 15 Stichpunkten erklärt

In diesem Beitrag gebe ich dir 15 Stichpunkte, damit du kurz und bündig weißt, was hinter den Gerichten Sushi, Póke und Ceviche steckt. Los geht´s:

Sushi

  • Ursprung: Am Mekong-Fluss Vietnams, in Japan groß geworden und von dort aus weit verbreitet
  • Grundzutaten: Gesäuerter Reis, Seetang, dazu verschiedene Füllungen und Auflagen (roher oder gekochter Fisch, Meeresfrüchte, Kaviar, Gemüse, Tofu, Ei…)
  • Zubereitung: Ob gerollt als Maki oder als Reis mit Auflage – immer optisch ansprechend und in einzelnen, mundgerechten Happen
  • Beilagen: Soja-Sauce zum Würzen, Wasabi für die gewisse Schärfe, eingelegter Ingwer zur Neutralisation des Geschmacks
  • Verbreitung: Bei uns in Deutschland und in vielen anderen Ländern heute nahezu überall zu bekommen

Póke

  • Ursprung: Nationalgericht des US-Bundesstaates Hawaii, wahrscheinlich aus einer Fusion von japanischer Küche und Küche der US-amerikanischen Westküste entstanden
  • Grundzutaten: Roher Fisch, Sojasauce und Sesamöl
  • Zubereitung: Der rohe Fisch wird in kleine Stücke geschnitten und mit den weiteren Zutaten in einer Schüssel angerichtet
  • Beilagen: Avocado, Frühlingszwiebeln, Sesamkörner, Ingwer, in exotischeren Varianten Kukui und Ogo-Algen
  • Verbreitung: In den USA bereits weit verbreitet, bei uns in Deutschland haben gerade die ersten Restaurants und Imbisse eröffnet

Ceviche

  • Ursprung: Peru an der Westküste Südamerikas
  • Grundzutaten: Roher Fisch, der für eine Viertelstunde in Limettensaft mariniert wird
  • Zubereitung: Der rohe Fisch wird klein geschnitten, mariniert und anschließend mit roten Zwiebeln, Rocoto und gerne auch Avocado vermischt
  • Beilagen: Traditionell gerösteter Mais, Süßkartoffeln und Yuca, auch als Maniok bekannt
  • Verbreitung: In Deutschland aktuell wenig verbreitet, am ehesten wird man in Restaurants mit südamerikanischer Küche fündig

Ich hoffe, ich konnte einige Fragezeichen klären, die dir zu Sushi und vor allem zu Póke und Ceviche in deinem Kopf rumschwirrten. Wenn nicht stelle mir gerne deine Frage als Kommentar unter diesem Beitrag.

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6 Kommentare

    1. Hallo Cornelia,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Ja, Sashimi geht auch in die Richtung, da wird der Fisch aber eher in dünnere Scheiben geschnitten und nicht, wie bei Poke und auch Ceviche, in Stückchen. Sashimi bildet also nochmal eine eigene Kategorie :).

      Viele Grüße
      Jessica

  1. Also mir läuft Ceviche inzwischen immer häufiger über den Weg, allein in Kochsendungen. 2015 habe ich es das erste Mal in Miami gegessen, da kehrten wir zum Dinner in ein kleines niedliches Restaurant ein, dessen Koch aus Peru stammt – die Kellnerin (seine Frau) empfohl es uns sehr & es war grandios! Genauso wie die Erinnerung an diesen Abenden. Wenn Poke das ist, was ich mir vorstelle – dann hab ich es auch schon beim Sushimann gegessen, nur unter einem anderen Namen 🙂

    1. Ja, Poke gibt es mittlerweile sogar bei manchen Sushi-Lieferservices :-). Denke auch beides, also sowohl Sushi als auch Ceviche, schwappen so langsam rüber. Liebe Grüße Jessica

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