Avocado-Maki selber machen – Schritt für Schritt

Heute möchte ich dir verraten, wie du dir ganz einfach Avocado-Maki selber machen kannst. Ich beschreibe es dir Schritt für Schritt, so dass fast nichts schief gehen kann. Auch beim Sushi selber machen gilt übrigens die Devise: Übung macht den Meister. Nicht umsonst werden echte Sushi-Köche viele Jahre lang ausgebildet. Aber Avocado-Maki kriegst du mit dieser Anleitung natürlich auch in kürzerer Zeit gut hin ;-). Los geht´s!

Avocado-Maki selber machen – Das brauchst du

Eine gute Vorbereitung ist alles. Deshalb lege dir zunächst alle Zutaten sowie das benötigte Zubehör zusammen, bevor du los legst. Für Avocado-Maki brauchst du folgende Dinge:

Zutaten:

  • eine reife Avocado – wie du erkennst, ob die Avocado reif ist, erfährst du im Zweifel hier
  • eine Tasse Sushi-Reis – gibt es im Asialaden und in gut sortierten Supermärkten
  • 50ml Reisessig sowie Zucker und Salz – Reisessig gibt es im Asialaden, zur Not schmecken die Maki aber erstmal auch ohne
  • fünf Nori-Blätter – gibt es ebenfalls im Asialaden und in gut sortierten Supermärkten
  • Soja-Sauce nach Wahl – ob dunkel oder hell, mild oder kräftiger, dein Geschmack entscheidet

Zubehör:

  • ein Schneidebrett
  • ein scharfes Messer
  • eine Sushi-Matte zum Rollen – gibt es im Asialaden und in gut sortierten Supermärkten
  • ein Schälchen mit Leitungswasser

Zubereitung Schritt für Schritt

Schritt 1: Den Sushi-Reis waschen und kochen

Gib eine Tasse voll Sushireis in ein Sieb und wasche ihn gründlich. Das heraus laufende Wasser sollte am Ende klar sein. Dann koche den Reis nach der Anleitung auf der Verpackung. Meist wird für eine Tasse Reis die 1,5fache Menge an Wasser zum Kochen benötigt und der Reis muss etwa 15 Minuten kochen und danach noch eine Weile ruhen.

Während der Reis ruht kannst du den Reisessig vorbereiten. Fülle ca. 50ml Reisessig in einen kleinen Topf, mische ihn mit etwa 40g Zucker und 15g Salz und erwärme das Ganze, bis sich die Zutaten verbunden haben. Die Mischung dann abkühlen lassen. Du kannst auch gleich eine größere Portion zubereiten und den Rest aufbewahren.

Nach dem  Ruhen füllst du den Reis in eine Plastikschüssel und gibst, solange er noch heiß ist, das Reisessig-Zucker-Salz-Gemisch hinzu. Vosrsichtig untermischen und den Reis dann ein wenig abkühlen lassen, bevor du ihn weiter verwendest.

Schritt 2: Die Nori-Blätter vorbereiten

Während der Reis abkühlt kannst du die Nori-Blätter für ihren baldigen Einsatz vorbereiten. Dazu nimmst du sie aus der Verpackung und schneidest sie einmal genau mittig durch. Dann haben sie nach meiner Erfahrung die perfekte Größe für das Rollen von Maki.

Du hast also nun 10 Nori-Blätter zum weiter verarbeiten. Lege die fertig portionierten Nori-Blätter auf einen Teller. Dann nehme das Schneidebrett zur Hand, lege die Sushi-Matte darauf und schnapp dir ein erstes Nori-Blatt. Das Nori-Blatt lehgst du so auf die Sushi-Matte, dass es unten am Mattenrand anliegt. Wichtig ist, dass du es mit der glänzenden Seite nach unten auf die Matte legst.

Schritt 3: Die Avocado vorbereiten

Schäle und entkerne die reife Avocado wie in der Acovado-Zutatenkunde beschrieben. Lege die beiden Avocado-Hälften mit der Schnittfläche nach unten auf ein Schneidebrett und schneide sie in etwa 0,5 bis ein cm dicke Scheiben. Lege die Scheiben einzeln auf einen Teller, so dass du sie bei der weiteren Zubereitung leicht entnehmen kannst.

Schritt 4: Den Reis auffüllen

Nun kommt dein fertig vorbereiteter Sushireis zum Einsatz. Bringe mit einem Holzschaber oder auch mit den Fingern eine kleine Menge Sushireis auf das Noriblatt. Verteile nun den Reis möglichst gleichmäßig auf dem Nori-Blatt. Dabei lässt du am oberen Rand des Nori-Blates einen etwa zwei cm breiten Streifen frei.

Trage den Reis nicht zu dick auf, eine Schicht von etwa zwei Reiskörnern Dicke genügt. Am leichtesten geht das Verteilen mit den Fingern. So kommt auch wirklich in jede Ecke eine Schicht Reis und die Maki werden am Ende gleichmäßig und ansehnlich.

Schritt 4: Die Avocado auflegen

Ist das Nori-Blatt bis auf die Aussparung am oberen Rand mit Reis bedeckt kommt die Avocado ins Spiel. Schnapp dir zwei bis drei der vorbereiteten Avocado-Scheiben und lege sie etwa mittig nebeneinander auf den Reis.

Dabei können die Enden der Avocado gerne ein paar Zentimeter über den rechten und linken Rand des Nori-Blattes hinausragen. Drücke die Avocado ein wenig an, so dass sie sich mit dem Reis verbindet.

Schritt 5: Die Maki-Rolle rollen

Nun kommt der spannendste Schritt beim Avocado-Maki selber machen: Das Zusammenrollen. Vorher gibst du mit dem Finger noch etwas Wasser auf den oberen Rand des Nori-Blattes, den du beim Befüllen mit Reis frei gelassen hast. Dies wird sozusagen die Klebestelle, an der die Rolle später zusammenhält.

Dann geht es ans Rollen. Greife hierfür die Sushi-Matte am unteren Rand mit jeder Hand an einer Seite und fange an, sie langsam einzurollen. Achte dabei darauf, dass das gefüllte Nori-Blatt sich gleichmäßig mit einrollt.

Bist du am oberen, freien Rand angekommen drücke die Klebestelle kurz mit den Fingern am Rest der Rolle fest. Dann rollst du mit der Matte über diese hinaus und drückst zum Schluss von einer Seite zur anderen die gesamte Rolle gleichmäßig zusammen.

Achte hierbei darauf, dass du nicht zu fest oder zu einseitig drückst, sonst könnte die Rolle eckig oder anderweitig unförmig werden.

Wenn du alles richtig gemacht hast sollte nun, sobald du die Sushi-Matte wieder aufrollst, eine schöne, gleichmäßig geformte Avocado-Maki-Rolle zum Vorschein kommen, an deren Enden jeweils ein wenig Reis und Avocado heraus guckt.

Zwischenschritt – Fehlersuche

Verzweifle nicht, wenn es beim ersten Versuch nicht gleich klappt. Denn das Rollen von Sushi bedarf wirklich etwas Übung. Und anfangs können sich auch ein paar Fehler einschleichen.

Hast du zu viel Reis aufgetragen schließt die Rolle vielleicht oben nicht richtig. Nehme beim nächsten Versuch einfach etwas weniger Reis.

Hast du dagegen zu wenig Reis aufgetragen wirkt die Rolle eingefallen und das Verhältnis von Nori-Blatt zu Inhalt stimmt nicht. Hier kannst du dann beim nächsten Mal einfach etwas mehr Reis nehmen und es erneut probieren.

Ist die Rolle an einer Stelle deutlich dicker als an einer anderen hast du den Reis zu ungleichmäßig aufgetragen. Versuche es einfach nochmal.

Du wirst sehen, wie die Rollen mit jedem Versuch immer besser und schicker werden. Und zum Trost: Auch eine optisch nicht hundert prozent perfekte Rolle kann geschmacklich genauso punkten. 😉

Schritt 6: Die Makis aus der Rolle schneiden

Hast du nach und nach deine Nori-Blätter, deinen Reis und deine Avocado zu zehn Rollen verarbeitet geht es daran, sie in mundgerechte Stücke – eben in echte Avocado-Makis – zu verwandeln.

Hierfür nimmst du ein größeres, scharfes Messer zur Hand. Dieses benetzt du zunächst mit Leitungswasser. Dann setzt du an einem Ende der Rolle an und schneidest sie nach und nach in etwa drei cm große Stücke.

Wichtig hierbei ist, dass du die Rolle selber beim Schneiden nicht zu arg zusammen drückst, denn sonst verformen sich die Maki. Und schön rund sehen sie einfach am besten aus. Also wirklich schneiden und nicht das Messer mit Gewalt durch drücken. Deshalb ist es auch wichtig, dass das Messer möglichst scharf ist. Im Handel sind hierfür auch spezielle Sushi-Messer erhältlich.

Schritt 7: Anrichten und Genießen

Nun rückt der schönste Part an der Sache in greifbare Nähe. Richte die fertigen Maki auf einem Teller an, gebe die Sojasauce in ein passendes Porzellanschälchen, mach es dir gemütlich und genieße deine selbst gemachten Avocado-Maki.

Ich wünsche dir ein gutes Gelingen und als Belohnung einen guten Appetit!

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