Was ist eigentlich Póke?

Póke stammt ursprünglich aus Hawaii und ist dort ein Nationalgericht. Entstanden ist Póke sehr wahrscheinlich aus einer Fusion der japanischen Küche und der der US-amerikanischen Westküste.

Einer Legende nach haben Fischer Póke aus der Not heraus erfunden, um sich ihr Mittagessen an langen Tagen auf dem Meer aufzupeppen. Vom Wortsinn her bedeutet Póke (ausgesprochen „Po-käi“) ins Deutsche übersetzt so viel wie „in kleine Stücke geschnitten“.

Póke – Grundzutaten

Die Grundzutaten von Póke sind roher Fisch, Sojasauce und Sesamöl. Häufig für Póke verwendete Fischarten sind Lachs und Thunfisch. Auch andere Meerestiere wie Oktopus oder Garnele kommen in den oft als Póke-Bowls (Póke-Schüsseln) servierten Gerichten zum Einsatz.

Das besondere an Póke ist, dass der Fisch und die Meerestiere nicht gesäuert oder anderweitig behandelt werden. Sie sind also komplett roh. Das unterscheidet Póke beispielsweise vom lateinamerikanischen Ceviche, bei dem der rohe Fisch für kurze Zeit in Limettensaft mariniert wird.

Weitere Zutaten in Póke-Bowls

Neben den drei Grundzutaten findet man in Póke-Bowls oft Avocado, Frühlingszwiebeln sowie Sesamkörner und Ingwer. Exotischere Zutaten in Póke sind die Frucht des Lichtnussbaumes Kukui und spezielle Algen (Ogo-Algen). Serviert wird Póke gerne auf warmem Sushi-Reis.

Bekanntheit von Póke

Während Póke in den USA schon längst Trend ist und das japanische Sushi von seinem Thron im Bereich roher Fisch verdrängt kommt der Hype erst langsam bei uns in Deutschland an.

Mittlerweile gibt es in den Großstädten wie Berlin, München oder Hamburg schon einige Gastronomiebetriebe, die sich auf Póke spezialisiert haben. Meist kann der Kunde sich hier seine Póke-Bowl am Tresen individuell zusammen stellen lassen.

Auch die ersten Sushi-Lieferdienste und Restaurants haben den Trend erkannt und liefern oder servieren neben Sushi nun auch Póke-Bowls. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich dieser Trend weiter fortsetzt.

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